Schulentwicklung, Evaluation und Qualitätsentwicklung
Diese Begriffe sind in den letzten Jahren ständige Vokabeln an unserer Schule. Doch sie sind nicht nur Worte sondern haben auch Taten nach sich gezogen.
In den beiden letzten Schuljahren wurde bereits im Rahmen der verbindlichen Selbstevaluation schon mehr oder weniger systematisch begonnen, den Ist-Stand unserer Schule unter verschiedensten Blickwinkel wie ( z.B. Lernerfolg, Motivation, Schülerverhalten, Sauberkeit, Aktivitäten etc.) zu erheben. Meist geschah dies durch kleinere Umfragen, Rückmeldeblätter oder –Plakate oder durch Fotodokumentation. In einem nachfolgenden Schritt flossen diese Ergebnisse in die Planung und Umsetzung weiterer Maßnahmen ein.
Planung
Im Schuljahr 2008/2009 fasste das Lehrerkollegium den Beschluss, mit Hilfe der sog. SEIS-Befragung verlässlichere und umfangreichere Daten in Bezug auf die Qualität unserer Schule zu bekommen. Anhand von bewährten und an Schulen in ganz Deutschland erfolgreich eingesetzten Fragebögen, wird hierbei die Einschätzung der Schülerschaft ebenso eingeholt wie die der Eltern und der Lehrerinnen und Lehrer.
SEIS steht als Abkürzung für Selbstevaluation in Schulen und ist ein Instrumentarium, das von der Bertelsmannstiftung entwickelt und standardisiert wurde. Neben der Datenmenge die mit der Befragung gewonnen wird liegt ein weiterer Vorteil in der Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit anderen Schulen in Baden-Württemberg und der Bundesrepublik Deutschland.
Befragung
Die Befragung wurde schließlich nach umfangreicher Vorplanung zum Ende des Schuljahres 2008/2009 mit den Schüler/innen und Eltern der 6. und 8. Klassen sowie des gesamten Kollegiums durchgeführt.
Datenauswertung
Zu Beginn des Schuljahres 209/2010 begann der zweite Schritt, nämlich die Auswertung der gewonnenen Daten. Dies wurde zunächst von einer beauftragten neutralen Stelle aus gemacht. Sowohl in graphischer als auch in verbaler Form wurden die Ergebnisse aufgearbeitet und in Bezug zu Vergleichsgrößen gestellt.
Anhand dieser Aussagen erfolgte die Dateninterpretation durch das Lehrerkollegium, die Elternschaft und der Schülerinnen und Schüler.
In erster Linie wurden hierbei bestehende Stärken und Schwächen unserer Schule benannt, reflektiert und konkretisiert.
Abschließend wurden jeweils aus den erarbeiteten Profilen Rangfolgen der Dringlichkeiten und Handlungsbedürfnisse ermittelt.
In einem weiteren Schritt wurden diese Ergebnisse der einzelnen Personengruppen (Eltern, Schüler, Lehrer) gegenübergestellt und miteinander abgeglichen.
Maßnahmenplanung und -umsetzung
Jetzt gilt es aus diesen Ergebnissen Maßnahmen zu entwickeln, die zur Qualitätsverbesserung unserer Schule beitragen. Dazu hat sich das Lehrerkollegium in insgesamt 5 Arbeitsgruppen aufgeteilt und erarbeitet konkrete Umsetzungsmöglichkeiten.
Erste Maßnahmen sollen dann, soweit nicht sofort möglich, mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 umgesetzt werden. Die mit diesen neuen Maßnahmen (möglicherweise) erzielten Veränderungen an unserer Schule werden dann wiederum überprüft und weiterentwickelt. Zudem werden sukzessive weitere Maßnahmen erarbeitet und an der Schule eingeführt.
Wir möchten die Qualität unserer Arbeit in der Schule kontinuierlich verbessern.
Um herauszufinden, wo unsere Schule Stärken hat und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt, führen wir eine Befragung von Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern der Schule durch.
Um die Datenmenge und den Aufwand überschaubar zu halten haben wir festgelegt, dass wir uns auf die Befragung der Klassenstufen 6 und 8 beschränken.
Es werden also nur die Schüler/innen der Klassen 6 und 8 sowie deren Eltern und alle Lehrkräfte an der RS Salem befragt.
Durchgeführt wird die Befragung mit den international erprobten und wissenschaftlich geprüften SEIS-Fragebögen („SEIS“ = Selbstevaluation in Schulen).
Weitere Informationen zu SEIS finden Sie im Internet unter: www.seis-deutschland.de
Die ausgewerteten Umfrageergebnisse stellen den IST-Zustand unserer Schule dar und bilden die Grundlage für eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung. Sie sollen uns also helfen, unsere Qualität langfristig und nachhaltig zu steigern.